Solotravel mit Hund - mein Leben ist ein Abenteuer


(und manchmal auch ohne Hund)


Auf meinem Reiseblog nehme ich dich mit auf meine Reisen, hier teile ich meine Reiseberichte, Erfahrungen, Insidertipps, Gedanken und Erlebnisse. Ich helfe dir bei der Planung, teile dir die Kosten und meine Packlisten mit. So kannst du gut vorbereitet auf deine Reise gehen. Ich freue mich, gemeinsam mit dir die Welt zu entdecken.

 
 

Afrika| Tansania|Safari im eingefallenen Vulkan-Krater| Der Ngorongoro Krater

Das Naturschutzgebiet Ngorongoro liegt im Norden von Tansania, ungefähr 200km von Arusha entfernt. Das Naturschutzgebiet breitet sich um den riesigen Ngorongoro-Krater aus und zählt seit 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Vor ein paar Millionen Jahren gab es einen mächtigen Vulkan, ähnlich dem Kilimanjaro. Dieser stürzte in sich zusammen und bildete den gewaltigen Ngorongoro-Krater mit einem Durchmesser von etwa 20km. Es entstand die größte trockene Caldera ( kesselartiger Vulkankrater) der Welt. Innerhalb des Kraterkessels ernähren Grassteppen, Wälder, Moore und Schluchten etwa 25.000 Tieren, die nahezu jede Wildtierart Ostafrikas vertreten. Hier im Ngorongoro Krater gibt es die größte Wildtierdichte in Afrika. Die „Big Five” Rhinozeros, Löwe, Leopard, Elefant und Büffel sind hier alle anzutreffen, vor allem um die Seen im Krater ( Ndutu Lake, Magadi-See- ein Salzsee) findet man jede Menge Tiere.

Der Film "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek spielt im Schutzgebiet des Ngorongoro Krater.




Informationen


1. Eintritt


Der Eintritt für das Schutzgebiet rund um den Ngorongoro Krater liegt bei 60,00 US$ pro Tag und Person (Erwachsene ab 16 Jahre, Änderungen vorbehalten) plus 200 US$ pro Tag und Fahrzeug.


2. Anreise


Man erreicht den Krater mit dem Geländewagen ab Arusha und von den anderen Nationalparks in Tansania aus. Charterflüge sind ab Arusha, Dar es Salaam sowie von weiteren naheliegenden Nationalparks möglich.


3.Beste Reisezeit


Der Nationalpark kann das ganze Jahr über besucht werden, in und nach den Regenzeiten können die steilen Wege hinab zum Krater rutschig sein. Die Trockenzeit beginnt im Juni und endet im Oktober, hier kann es sehr staubig sein. Auch die Monate Dezember bis März, direkt nach der kleinen Regenzeit, sind für einen Besuch des Ngorongoro Kraters empfehlenswert, denn hier ist die Luft klar, wie reingewaschen.


4.Aktivitäten


  • Jeepsafaris im ca. 20 km weiten Ngorongoro Krater

  • Safaris zu Fuß außerhalb des Kraters (mit Guide)

  • die Kultur der Massai hautnah erleben ( mit Guide), dass empfehle ich allerdings privat zu organisieren, da es hier sehr touristisch ist- hier mein Blogbeitrag dazu

Mein Reisebericht


Wir fuhren auf unseren Campingplatz als letzter Jeep, der heute ankommen sollte. Der Guide und der Koch luden den Jeep ab und wir fingen an unsere Zelte aufzubauen. Es war alles etwas grüner, als wir es aus der Serengeti schon kannten.



Es gab ein überdachtes Gebäude, in dem es viele kleine Küchen gab, denn jede Gruppe hatte ihren eigenen Koch dabei, außerdem waren dort, etwas abgetrennt von den Küchen, die Plätze für die Touristen zum Essen. Als 2. Gebäude gab es das Sanitärgebäude, mit Duschen und Toiletten nach Damen und Herren getrennt.

Nachdem wir die Zelte aufgebaut haben, ging ich erst einmal Duschen, denn der Staub hier in der Trockenzeit ließ sogar meine Zähne knirschen. Es gab nur kaltes Wasser, aber in dem Moment ist es wohl egal, Hauptsache man ist wieder sauber und frisch.

Etwas später gab es dann das leckerste Safaridinner aller Zeiten, ich war sehr beeindruckt von den Kochkünsten unseres Kochs. Da wir als letzte kamen, gab es keinen freien Platz mehr unter dem Dach, wir mussten komplett draußen sitzen. Es wurde richtig kalt, diese Temperaturen habe ich bei der Planung völlig unterschätzt. (Immerhin sitze ich hier fast 600m unterm Gipfel der Zugspitze- wenn man die Höhe betrachtet) Ich holte meine dünne Daunenjacke aus dem Zelt, später noch meinen eigenen Backpacking Schlafsack, den habe ich immer dabei, nur gut. Trotzdem hielt ich es nicht lange aus und verkroch mich recht schnell in mein Zelt. Jeder Safariteilnehmer hatte noch einen dicken Schlafsack vom Guide bekommen. Die Nacht überstand ich richtig warm eingekuschelt, bis im Morgengrauen der Wecker klingelte. Wenn man Tiere sehen will, muss man früh aufstehen. Wir packten alles in den Jeep und dann ging es los.


Zuerst mussten wir den Kraterrand bergab fahren, eine sehr steile Sandstraße. Dann ging es den ganzen Tag hin und her, kreuz und quer im 20 km großen Gebiet. Wenn man hört, "größte Wildtierdichte", dann hat man gewissen Vorstellungen. Nein, man muss die Tiere trotzdem finden. Die Guides haben alle Kontakt miteinander. Sobald ein Tier gesichtet wurde, fuhren wir dorthin. So war der Anblick der anderen 20 Jeeps vor uns nicht unbedingt ein schöner, aber das ist Tourismus.


Ich hoffe, ihr seht auch die Löwen auf dem Foto. Hier kommt jetzt eine kleine Slideshow von den Tieren, die wir entdeckten:


Das ist nur eine kleine Auswahl, wir haben viele Tiere gesehen, Antilopen, Rehe, Hirscharten....Elefanten leben hier vorrangig am Kraterrand, im Krater weniger. Nachts hatte uns einer im Camp besucht, ich habe ihn leider verschlafen.

Die meisten Tiere im Krater leben in der Nähe der Seen. Inmitten des Ngorongoro-Kraters befindet sich der Ndutu- See, der Magadi-See (ein Salzsee), hier findet man sich tausende von Flamingos. Ihr lachsfarbenes Gefieder lässt die Ufer rosarot erscheinen.




Wichtiges für die Planung


  • Was mich ziemlich unvorbereitet getroffen hat war, dass es sehr kalt war, nachdem die Sonne untergegangen ist. Ich war glücklich, dass meine dünne Daunenjacke dabei hatte. Die habe ich sowieso meistens auf Reisen dabei, da mir auf Flügen immer sehr kalt ist, man kann sie ja auch als Kissen verwenden.


  • Der Backpacking Schlafsack , den ich beim Backpacking immer im Rucksack habe, den konnte ich auch sehr gut gebrauchen. Er ist nur so groß wir eine Flasche und ganz leicht.


  • Super froh war ich auch über meine Stirnlampe, denn es war so stockdunkel, wie man es aus Deutschland nicht kennt.



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