Solotravel mit Hund - mein Leben ist ein Abenteuer


(und manchmal auch ohne Hund)


Auf meinem Reiseblog nehme ich dich mit auf meine Reisen, hier teile ich meine Reiseberichte, Erfahrungen, Insidertipps, Gedanken und Erlebnisse. Ich helfe dir bei der Planung, teile dir die Kosten und meine Packlisten mit. So kannst du gut vorbereitet auf deine Reise gehen. Ich freue mich, gemeinsam mit dir die Welt zu entdecken.

 
 

Afrika|Tansania|Safari im Selous Nationalpark|Reise von Sansibar zum Selous

Der Selous Nationalpark ist ein Tierschutzgebiet und hat die größte Elefantenpopulation Tansanias ( 66.000 Tiere). Dieses Gebiet umfasst 52.000km² und ist somit das größte Wildschutzgebiet Afrikas und das zweitgrößte der Welt. Das Gebiet wurde 1982 zu einem Teil des UNESCO Weltnaturerbes erklärt. Anders als die Savanne der Serengeti ist das Selous Game Reserve von dichtem Miombo Trockenwald bewachsen. Auch Gras- und Sumpflandschaften mit Affenbrotbäume, Palmen, Mangobäume und Akazien sind hier zu finden. Durch das Gebiet fließt der gewaltige Rufiji- River, weshalb man hier auch viele Krokodile und Flußpferde findet.



Informationen


1. Eintritt


Der Eintritt kostet 75,00 US$ pro Tag/ Person ( Änderungen vorbehalten)


2. Anreise


Der Park ist ideal für Reisende, die sich von Sansibar aus auf Safari machen wollen. Man kann von Dar es Salaam mit dem Auto oder Bus kommen, denn der Park befindet sich im Südosten des Landes, 4-5 Autostunden von Dar es Salaam entfernt. Es gibt eine eigene Landebahn, so dass man sich auch ein Flugzeug chartern kann.


3. Beste Reisezeit


Die Trockenzeit ist von Juni-Februar, die 2. Hälfte der Saison ist grüner, aber es kann gelegentlich regnen.


4. Aktivitäten


  • Jeepsafari

  • Wandersafari

  • Flußsafari

  • Ausflüge zu den Wasserfällen der "Stiegler- Schlucht"

  • Angeltouren


5.Unterkünfte


Es gibt, je nach Budget, verschiedene Lodges und Camps


Reisebericht


Meine Safari begann auf Sansibar, da war es naheliegend den Selous Nationalpark zu besuchen, denn er lag mit 4 Autostunden von Dar es Salaam entfernt am dichtesten von allen Nationalparks in Tansania.

Morgens um 5.00 Uhr holte der Fahrer uns an unserer Unterkunft ab. Wir fuhren nach Stone Town und von dort brachte uns die Fähre nach Dar es Salaam. Es war das typische afrikanische Gewusel am Fährterminal, wir warteten noch, denn unsere Mitreisenden mussten sich nach der Bootsfahrt übergeben.



Wir stiegen mit dem Guide in den Jeep, nach einer kurzen Belehrung ( nicht die Kamera aus dem Fenster halten) fuhren wir los. Es ging quer durch das Afrika, von dem ich mein Leben lang träumte ( Es war meine 1. Afrika-Reise)



Als wir die moderne Großstadt hinter uns gelassen haben, sahen wir das pure Afrika, Dörfer, Hütten, Märkte mit Gewusel. Afrika ist grau und bunt zugleich, ein Kontinent der Gegensätze.



Nach 2/3 Stunden Fahrt machten wir Mittagspause, irgendwo in einer afrikanischen Kleinstadt, an einer Straßenkreuzung. Am liebsten wäre ich los gelaufen und hätte mir alles angeschaut, den Duft der Exotic in mich eingesogen, Früchte vom Straßenrand gekauft und gegessen....



Aber es ging bald weiter. Wir fuhren noch einmal 2 Stunden auf Sandwegen, bis wir plötzlich vor einem Schild standen "Rufiji River Camp".


Wir stiegen aus dem Jeep und waren sehr gespannt, wie unsere Zelte aussehen werden. Es war meine 1. Safari in Afrika und ich kannte die Fotos aus der Serengeti.

Es gab eine richtige Rezeption im dicht bewachsenen Camp. Uns wurde der zentrale Platz gezeigt, wo später auch das Dinner serviert wurde. Wir wurden noch kurz belehrt, dass wir uns hier im Dschungel befinden und es hier auch wilde Tiere gibt. Wir sollten uns einfach auf den Wegen aufhalten, es gibt genug Ranger im Camp.

Einer der Ranger brachte uns zu unser Zelt. Cool, es steht schon und muss nicht erst aufgebaut werden. Es war ein echtes Luxuszelt. Es stand direkt am Ufer des großen Rufiji Rivers. Allerdings nicht auf der Erde, sondern es war ein Baumhauszelt. Ich war unheimlich begeistert und kletterte sofort nach oben. Ich kam direkt auf eine Art Terasse, die einen wunderbaren Blick auf den Fluß ermöglichte. Vor allem die Sonnenuntergänge waren ein Traum, sie konnten mit denen auf Sansibar auf jeden Fall mithalten. Das Zelt an sich war ein richtiges Hauszelt, welches noch mit Wellblech überdacht war. Es bestand aus 2 Teilen, dem Wohn- und Schlafbereich und dem Bad. Schaut einfach die Fotos in der Slideshow:



Flußkreuzfahrt auf dem Rufiji- River


Am späten Nachmittag trafen sich alle an der Bootsanlegestelle. Wir stiegen ins Boot und fuhren auf dem großen Fluß mit dem gelbbraunen Wasser.


</