Solotravel mit Hund - mein Leben ist ein Abenteuer


(und manchmal auch ohne Hund)


Auf meinem Reiseblog nehme ich dich mit auf meine Reisen, hier teile ich meine Reiseberichte, Erfahrungen, Insidertipps, Gedanken und Erlebnisse. Ich helfe dir bei der Planung, teile dir die Kosten und meine Packlisten mit. So kannst du gut vorbereitet auf deine Reise gehen. Ich freue mich, gemeinsam mit dir die Welt zu entdecken.

 
 

Ist Brasilien wirklich so gefährlich? Meine 1. Südamerika-Reise nach Florianopolis

Aktualisiert: 6. März 2020



Inhaltsverzeichnis


  1. Vorbereitung

  2. Auf los gehts los - Reisebericht- Chaos am Flughafen

  3. Landung in Rio und Weiterflug nach Florianopolis

  4. Bus fahren in Florianopolis - Meine 1. Busfahrt

  5. Wanderung im atlantischen Regenwald

  6. Auf ins Centro - Florianopolis

  7. Dunas da Joaquina

  8. Wasserfall ( Trilha do Pocao)

  9. Der Ausflug zu den Mangroven

  10. Wir sind in Rio!!!!!!

  11. Rio de Janeiro- unser Weg zum Zuckerhut

  12. Rio de Janeiro- das Gedrängel an der Christusstatue

  13. Rio de Janeiro- Polizeieinsatz am Ipanema Beach

  14. Die Wellen der Copacabana und die berühmte bunte Treppe Escaderia de Selaron

  15. Zu Fuß in die Favela

  16. Geld abheben in Rio de Janeiro & Währung

  17. Sicherheit in Rio de Janeiro und Florianopolis Brasilien

  18. Beste Reisezeit in Rio de Janeiro

  19. Fazit




1.Vorbereitungen


Es ist doch unglaublich, wie langsam die Zeit so kurz vor dem Urlaub vergeht. Erst waren es noch 6 Wochen, jetzt bin ich endlich bei 1 Woche und 3 Tage angekommen und die Zeit läuft im Schneckentempo. Ich bin mega aufgeregt, denn es wird nicht nur ein Backpacking Trip werden, ich besuche auch jemanden, der mir extrem nahe steht und ich habe sie vor genau 8 Monaten zum letzten Mal gesehen, als ich sie in Berlin Tegel verabschiedet habe. Nun ist es endlich soweit, ich fliege auf den Kontinent, der schon lange auf meiner "to do" Liste steht, bisher hatte ich nur nicht wirklich den Mut alleine dorthin zu fliegen. Aber ich werde nun Menschen an meiner Seite haben, die dort leben und die sich auskennen mit all den Gefahren.


Mein Reiseplan sieht so aus, die Flüge fand und buchte fand ich bei Skyscanner


1. Flug Berlin-Paris- Rio de Janeiro- Florianopolis ( Santa Catarina)

2. 6 Tage Florianopolis

3. Flug nach Rio de Janeiro

4. 3 Tage Rio de Janeiro

5. Rückflug nach Florianopolis

6. 5 Tage Florianopolis




.... Rückflug

Alles was dazwischen ist, lass ich einfach auf mich zu kommen. Ich bin ja sehr spontan und mache gern das, worauf ich in dem Moment Lust habe.


Ich hoffe einfach mal, ich habe an alles gedacht. Flüge sind gebucht, alle, auch die Inlandflüge, Unterkünfte sind auch klar. Zuerst ein AirBnb ( Gutschein-Link für Euch) in Florianopolis in der Nähe des Strandes von Ingleses Norte, dann ein Hostelzimmer in Rio de Janeiro, zurück in Floripa dann ein Zimmer von Booking.com .

Das war es auch schon. Ausrüstung habe ich genug von meinen bisherigen Reisen. Pacsafes nehme ich mit, meine Kamera Ausrüstung. Bin schon ganz gespannt wie das wird, denn ich reise nur mit Handgepäck. Habe also 7 und 3 kg. Und am meisten freue ich mich, endlich mal die Gopro zu testen. Aber genug davon im Reiseblog, ich werde eine komplette Packliste hier erstellen.





2.Auf los gehts los - Reisebericht- Chaos am Flughafen


Start ist in Berlin Tegel. Leider verlief der Tag nicht so wie gewünscht und geplant. Am Vormittag bekam ich von Freunden die Nachricht, ich solle so früh wie möglich zum Flughafen fahren, in Berlin Tegel ist Chaos ausgebrochen. Die Sicherheitskontrollen dauern mehr als 2 Stunden, die Schlangen sind lang, es gab Leute, die dadurch den Flug verpasst haben, obwohl sie pünktlich angekommen sind. Alles klar, danke für die Vorwarnung. Dann bin ich noch mal 2 Stunden früher als nötig zum Flughafen gefahren, auch auf die Gefahr hin, dort 5 Stunden warten zu müssen. Aber das war alles kein Problem, ja, die Sicherheitskontrolle hat länger gedauert als sonst. Ich habe mir dann einen Cafe geholt und es mir dort gemütlich gemacht.



Irgendwann kam dann die 1. SMS von Air France, der Flug verspätet sich um 30 Minuten. Okay, ich alles noch einmal abgecheckt, dann bleibt mir noch 1 h Transfer, ist stressig, aber nicht unmöglich. Eine halbe Stunde später kam dann die 2. SMS, die Verzögerung dauert noch einmal 20 Minuten länger. Oha, jetzt wird es aber eng, vor allem auf einem Flughafen, wo ich noch nie war.


Das Flugzeug kam dann um 21:00 Uhr und die Zeit zum Aussteigen der letzten Passagiere, Be-und Entladen war unendlich lange. Ich saß ganz hinten, in der letzten Reihe, dass war ein zusätzliches Problem, wer schon einmal geflogen ist, der kennt das. Der Gang steht voller Menschen und man kommt nicht raus. Ich fragte dann gleich die Stewardess, ob ich nicht vor Landeanflug nach vorn kommen kann und dort Platz nehmen. Sie meinte, es sein alles kein Problem, der Flug wartet sicher. Okay, ich bin trotzdem als eine der ersten aufgestanden, nach der Landung. Meine Sitznachbarn waren sehr rücksichtsvoll, sie haben alles mitbekommen. Dann endlich raus aus dem Flugzeug, rannte ich los, so wie 50 andere Mitflieger auch.

Ich hatte eigentlich erwartet, dass eine Art Guide von Air France an der Gangway wartet und uns abholt. Aber es stand nur jemand dort, der auf eine andere Destination hinwies. Also musste ich auf eigene Faust das Gate finden. Als ich eingetroffen bin, war der Flug weg. Okay, was ist zu tun? Zu einem Schalter der Fluggesellschaft gehen. Ich suchte und suchte und suchte und suchte und suchte ( hatte ja Zeit) Es gab keinen offenen Schalter von Air France im Flughafen. Nur Putzkolonnen waren unterwegs. Es gab nichts, der Flughafen hat nachts geschlossen.

Tja, was nun? Ich brauchte neue Flüge. Die einzige Person, die ich 1 Stunde nach Landung fand, war die Passkontrolle. Also marschierte ich schnurstracks da durch. Natürlich ließ der mich nicht durch, aber ich wurde angehört. Er griff zum Telefon und sprach mit jemanden. Da ich kein Französisch spreche, wusste ich nicht, was nun passierte. Abgesehen von mir scheint es auf dem Flughafen auch niemanden zu geben, der Englisch spricht- Deutsch erwarte ich nicht mal. Er gab mir dann mit Händen und Füßen zu verstehen, dass ich warten sollte, ich wartete 5 Minuten, 10 Minuten, 20 Minuten, dann setzte ich mich an einen Pfeiler, 30 Minuten..... Irgendwann kamen welche von Air France hinter der Zollkontrolle hervor, denen sagte er etwas, zeigte auf mich. Dann kamen sie zu mir und erklärten mir auf englisch ( wow, kann doch jemand engli