Solotravel mit Hund - mein Leben ist ein Abenteuer


(und manchmal auch ohne Hund)


Auf meinem Reiseblog nehme ich dich mit auf meine Reisen, hier teile ich meine Reiseberichte, Erfahrungen, Insidertipps, Gedanken und Erlebnisse. Ich helfe dir bei der Planung, teile dir die Kosten und meine Packlisten mit. So kannst du gut vorbereitet auf deine Reise gehen. Ich freue mich, gemeinsam mit dir die Welt zu entdecken.

 
 

Afrika|Tansania| Mein Abenteuer Safari| Die große Serengeti

Aktualisiert: 12. März 2020

Das ist nicht meine 1. Safari, aber die Serengeti fehlte noch auf meiner Reise. Safari bedeutet übrigens- Die Reise- es ist Suaheli, eine der Amtssprachen in Tansania. Schon der Name- Serengeti- er bringt die Erinnerung an alle Afrika Filme die es so gibt. Wer kennt ihn nicht, den wohl bekanntesten aller Afrika Filme-der preisgekrönte Film "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek. Endlose Savanne, wilde Tiere, Wärme und Trockenheit. Das war für mich Serengeti. Dieser Traum sollte nun war werden. Seit 1981 ist die Serengeti Teil des Weltnaturerbes der UNESCO.





Anreise zur Serengeti


Ich flog dieses Mal etwas anders. Ich buchte einen Gabelflug. Wer auf eigene Faust fliegt, wie ich, der organisiert sich alles selbst. Mein Flug Nr. 1 auf dieser Reise ging mit Qatar Air

von Berlin über Doha zum Kilimanjaro Airport. Ich habe bereits 10 Monate vorher gebucht, denn ich hatte diese günstigen Flüge bei Skyscanner gefunden und konnte nicht widerstehen. Direkt im Flughafen in Moshi füllte ich die Formulare für mein Visum aus, bezahlte die 50$ dafür und schon stand ich im geliebten Land. Da ich nicht wußte, wann ich den nächsten Geldautomaten sehe, holte ich bereits am Flughafen Bargeld mit meiner Kreditkarte von Santander.

Der Fahrer vom Hostel, dass ich mir bei AirBnB gebucht hatte, wartete schon. Wir fuhren von Moshi ( Flughafen) nach Arusha. Im Hostel erwartete mich abends schon der Guide, der alles Wichtige zur Safari mit mir besprach, auch meinen Schlafsack hatte er dabei.

Ihr könnt auch in Arusha in den unzähligen Reisebüros die Safari nach euren Wünschen planen.

Am nächsten Morgen, in aller Frühe, sollte ich abgeholt werden. Pünktlich kam der Fahrer eines PKW's und holte mich ab. Wir stoppten noch kurz mitten in Arusha, um die Lunchpakete zu holen und dann ging es los, auf weite Fahrt, durch den Norden Tansanias.


Einige Straßenimpressionen aus Arusha, Mitte ist der Mt. Meru und rechts der Clocktower


In der Nähe von Mto wa Mbu fuhren wir zu einem Camp, dort trafen wir auf den Rest unserer Safaritruppe, verluden unser Gepäck in den Jeep und aßen mit den anderen Gästen Frühstück.


Von hier aus hatten wir einen wundervollen Blick auf das Umland vom Lake Manyara, der hier gleich in der Nähe ist. Auch der Tarangire Nationalpark war in Sichtweite.




Nach dem Frühstück ging es weiter, am Ngorongoro Krater vorbei, bis zum Eingang der Serengeti. Während der Guide den Eintritt bezahlte, aßen wir unsere Lunchpakete.

Danach ging es weiter, an Massaidörfern vorbei, über die staubigen und holprigen Straßen der Steppe. Unterwegs sahen wir einige Safari- Jeeps, die eine Reifenpanne hatten.

Auf dem Weg zur Campsite fuhren wir noch ein kleines Stück durch die Serengeti, in der Hoffnung die ersten Tiere entdecken zu können. Wir hatte Glück.


Auf einem Hügel lagen 2 Geparde und blickten über die Steppe. Es war mucksmäuschenstill. Wir genossen den Anblick und beobachteten die Beiden eine ganze Weile. Dann ging es auf zum Campingplatz. Ein echt mulmiges Gefühl auszusteigen, wo eben noch 2 wilde Raubkatzen waren, ohne Zaun. Der Fahrer und der Koch luden das Auto ab. Jeder bekam sein Zelt und musste es aufbauen. Kein Problem für jemanden, der schon Zelte aufgebaut hat.


Der Campinplatz war einfach ein Stück Serengeti mit einem Sanitärgebäude und einer überdachte Küche mit ein paar Tischen für die Touristen. Ich vertraute auf die Erfahrung der Guides, dass man dort auch im Dunkeln ungestört zur Toilette gehen kann.


Wir bauten also unsere Zelte auf, inspizierten die Duschen und Toiletten und gingen dann zum Abendbrot. Ich war echt gespannt was es zum Essen gab und wie es schmeckte.

Wir mussten eine ganze Weile warten, denn es wurde wirklich frisch gekocht, in der Zwischenzeit gab es warmen Tee und nette Gespräche mit den anderen Reisenden. Mit mir war:

  • ein Backpacker aus England unterwegs, der gerade Afrika erkundete und vom Kilimanjaro Trekking kam

  • ein junges Pärchen aus Deutschland, die ihren 3 wöchigen Urlaub mit Backpacking in Tansania verbrachten

  • ein Vater mit seinem Sohn aus Österreich, der eigentlich mit der Frau im Kenia Urlaub war, dann die Frau in Mombasa am Strand ließ um mit seinem Sohn die Serengeti zu erkunden.

Eine echt nette Runde waren wir und die Zeit bis zum Essen verging schnell. Es war das leckerste Essen, was ich mir inmitten der Savanne vorstellen konnte. Langsam wurde es echt kalt, so das ich meine dünne Daunenjacke aus dem Rucksack kramen musste. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Wer weiß auch schon, dass die Serengeti auf 1000-1500m Höhe liegt. Es war sehr kalt nachts und ich war froh, dass ich zu dem Schlafsack, den ich bekommen hatte, noch meinen Backpacking Schlafsack dabei hatte. Beide übereinander waren perfekt und ich musste nicht direkt im fremden Schlafsack kuscheln.