Solotravel mit Hund - mein Leben ist ein Abenteuer


(und manchmal auch ohne Hund)


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Wandern vom Lilienstein in den Kurort Rathen direkt an der Elbe|Klettern an Lokomotive u Talwächter

Aktualisiert: 13. Aug 2020

Ich war wieder einmal autark unterweg. Eigentlich sollte es auf den Wanderparkplatz am Lilienstein, in die sächsische Schweiz, gehen. Dort ist aber Parken nachts verboten. Hier im Beitrag teile ich meinen Stellplatz und die Eindrücke meiner Tour vom Lilienstein an der Elbe entlang nach Rathen zum markanten Felsen Lokomotive, zum Amselsee und zum Talwächter mit euch. Ich liebe die sächsische Schweiz.

Früher war ich hier immer klettern. Die Wanderkarte zur Tour findet ihr hier.



Inhaltsverzeichnis:

  1. Auf gehts Richtung Rathen

  2. Folgende Ausrüstung solltet ihr bei der Wanderung dabei haben

  3. Wichtige Ausrüstung für einen Wanderurlaub

  4. Die Videos zum Blogbeitrag


1.Auf gehts Richtung Rathen


Es war eine wunderbar erholsame Nacht, auf meinem Stellplatz, am Fuße des Liliensteins. Nach einem leckeren Frühstücks- Picknick mit der traumhaften Kulisse des Tafelberges, schulterte ich den voll bepackten Rucksack und ging zuerst Bergab Richtung Elbe.


Ich wanderte durch herrlichen Wald, der komplett übersät mit Blaubeerpflanzen war. Immer an der Elbe entlang, etwa 4,5 km waren es bis Rathen. Ein schöner schattiger Weg, immer im Blick diese gigantischen Sandsteinmassive. Die Elbe schlängelte sich lautlos neben unserem Weg, nur ab und zu ein Motorboot war zu hören. Ganz besonders laut sangen die Vögel heute, ein toller warmer Frühlingstag.



In Rathen kam ich direkt im Zentrum, an der Fährstelle an. Da immer noch Coronaeinschränkungen herrschen, war es nicht ganz so voll. Wir schlängelten uns an den Touristen vorbei, die gerade mit ihren Mundmasken von der Fähre stiegen. und gingen geradeaus, während 80% der Menschen nach links Richtung Bastei und Amselsee gingen. An der Touristeninformation gingen wir nach links weg, in den Wald hinein. Wir kamen an den 1. Kletterfelsen an, wo auch schon Kletterer ihr Hobby fröhnten. Es ist kein normaler Wanderweg, wir sind auf den, mit einem schwarzen Pfeil, markierten Kletterer Zustiegen unterwegs. Hier könnte das Problem werden, dass Cassy natürlich nicht klettern kann. Wir gingen einfach so weit wir kommen und jetzt im Nachhinein kann ich sagen, wir hatten eine Stelle, da dachte ich, dass wir umkehren müssen. Aber alles ander lief super.


Wenn ich selbst klettern gegangen bin, dann wartet Cassy am Boden und passt auf Rucksack und Camera auf. Das kennt sie schon. Bei diesen Klettertouren geht das auch, denn man kommt da wieder an, wo man losgeklettert ist. So hatte Cassy auch immer mal eine Schlafpause zwischendurch.

Am Ende sind wir zur Lokomotive weit mehr als die 4 km gelaufen, da wir nur die Wanderwegmarkierungen auf der Karte hatten und nicht die schwarzen Pfeile, so das wir uns auch ohne Karte orientieren mussten, wir schauten einfach, wo ist dieser gigantische Fels und sind dann in diese Richtung gegangen.


Zum Mittag machten wir Rast am Amselsee. Ich habe immer meine Thermoskanne mit heißem Wasser dabei, dann gibts zum Lunch meist eine Suppenterrine. Mal geht sowas und es ist immer ein Mittagessen, ohne dass ich Einkehren muss. Während ich mein Päuschen machte, beobachtete ich die ganzen Touristen, die sich ein Ruderboot oder Wassertreter gemietet haben und damit versuchten Herr der Lage zu werden.

Wie sollte es auch anders sein, Cassy nahm inzwischen ein ausgiebiges Bad.




Nach der Mittagspause kamen wir endlich an der Lokomotive an. ein echt beeindruckender Felsen mit einer megaschönen Aussicht von dort oben.


Impressionen von der Lokomotive


Nach der Lokomotive war ja noch der Talwächter unser Ziel. Der lag uns direkt zu Füßen, als wir an der Lokomotive standen. Wir gingen wieder den, mit einem schwarzen Dreieck markierten, Weg der Bergsteiger. Nach ca. 10 Minuten Fußmarsch wurde der Weg sehr viel enger und der Abgrund war echt dicht zu sehen. Ich machte Cassy erst einmal fest, um zu verhindern das sie abstürzte. Plötzlich standen wir an ei